Der Irrgarten

romanische Kirche

Der Irrgarten ist ein Heckenlabyrinth, das in seiner Größe und Form einzigartig in ganz Deutschland ist und jährlich viele tausend Besucher anzieht.

Der Irrgarten liegt in einem 4 Hektar großen Park. Besonders hervorzuheben ist der wertvolle alte Baumbestand, der im Sommer kühlen Schatten spendet. Die Bäume sind gesondert nach Art und Herkunft beschriftet. So findet man unter den über 100 Jahre alten Bäumen gewaltige Blutbuchen, Eß-Kastanien, Roßkastanien,  Tulpenbäume und viele andere Arten.

Sehr gut erhalten ist die im 12. Jahrhundert erbaute romanische Kirche. Eingerahmt von den erhabenen Baumschönheiten, bietet sie ein beeindruckendes Bild.

Der Irrgarten wurde um das Jahr 1732 von einem französischen Gartenbaufachmann im Auftrage des Barons Leopold Nikolaus von Enden angelegt.

Für Besucher befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite der Hauptstraße ein größerer Parkplatz. Karten und Pläne des Irrgartens werden am Eingang angeboten. Vorab kann man sich orientieren, den besten Weg planen. Aber der Irrgarten besteht aus über 2 m hohen Hainbuchenhecken Aufgeteilt in ein Quadrat  von 50 m x 50 m Länge. Wollte jemand alle Wege genau einmal durchwandern, so muss er eine Strecke von über 2500 m  zurücklegen. Bei einen so gewaltigen Wegnetz ist ein Verlaufen vorprogrammiert. Für den Besuch sollte man ca. 1 - 2 Stunden an Zeit einplanen.

Der Irrgarten hat nur einen Eingang bzw. Ausgang. In der Mitte befindet sich eine Kanzel von der aus man den gesamten Garten überblicken kann

Die Wege sind so angelegt, dass es keine Sackgasse gibt. Ein Durchkriechen der Hecken verhindert ein Maschendrahtzaun bzw. Stacheldraht. Man  sollte es einer Sachen zu liebe nicht versuchen.

Vor allem für den Ersten ist es besonders amüsant, vom Plato aus die restlichen Irrenden zu beobachten. Zur Orientierung ist es empfehlenswert, lange Gegenstände wie Regenschirme, Wanderstöcke oder ähnliches mitzunehmen und diese dann zwischen den Hecken hochzuhalten. Es ist dann viel leichter von der Plattform aus Wegempfehlungen zu geben.

Am Eingang des Labyrinthes steht leicht erhöht auf einem Sockel Ceres, die in Stein gehauene römische Göttin der Feldfrüchte. Sie versinnbildlicht die Fruchtbarkeit.

Die römische Göttin Ceres.

Von den Anstrengungen erholt man sich am besten in der, neben den Park gelegenen Gaststätte. An sonnigen Tagen ist es ein Genuss, unter den schattigen alten Bäumen zu sitzen und noch einmal die Ausflug gedanklich passieren zu lassen.

Eintritt:

täglich: 7:00-19:30 Uhr
im Winterhalbjahr: 8:00-17:00 Uhr

Anschrift / Kontakt:

Gemeinde Altjeßnitz
Hauptstraße 8
06800 Altjeßnitz
Tel: (03494) 77187 (Di 9-12/13-18 Uhr)

oder Parkgaststätte Altjeßnitz
Tel: (03494) 77462 (täglich ab 10 Uhr)